Dokumentarfilme und TV - Berichte

Das Maß der Dinge - Der Maler Anton Kitzmüller
September-Film-Produktion Köln, Regie Andreas Wunderlich, HD, 54 Minuten,
Dokumentarfilm, Edition Marlies Beckmann, Deutschland 2008

Der Maler Anton Kitzmüller
C.B.Schneider-Film-Produktion Linz, Regie Claus Bruno Schneider, 3 Minuten,
Dokumentarfilm, Edition TV3, Österreich 2001

TV - Berichte:

Anton Kitzmüller, TV38, 2014

Anton Kitzmüller, LT1, 2013

Anton Kitzmüller, Ulrike Stürmer, Salzi TV, 2013

ORF heute, Imago - Phantastic Art, ORF2, 2012

ATV Highlights, Das Kulturmagazin, ATV, 2010

ORF heute, Lions im Lentos, ORF2, 2010

RTV Splits, Lions im Lentos, RTV, 2010

Anton Kitzmüller, TVP2, Polen, 2010

Anton Kitzmüller, RTV, 2006

Anton Kitzmüller, Siegfried Neuenhausen, TV38, 2004

Anton Kitzmüller, LT1, 2004

Anton Kitzmüller, LT1, 2003

Konfetti TV, ORF1, 2000

 

Das Maß der Dinge - Der Maler Anton Kitzmüller

September-Film-Produktion Köln, 2008

Kitzmüller straft so ziemlich jedes Klischee Lügen, das man für den Künstler als solchen bereithält. Er sagt von sich selbst, sein Leben unterscheide sich von dem eines Beamten kaum, nur dass er nicht im Büro sitzt, sondern in seinem Atelier am Ende der Welt in einem abgeschiedenen Tal in der Nähe von Linz in Österreich zur verstörenden Musik zeitgenössischer Komponisten Ölgemälde erstellt und damit eine fünfköpfige Familie ernährt.
Dieses Künstlerportrait lässt uns nicht nur am diffizilen handwerklichen Prozess des Entstehens von Ölgemälden hautnah teilhaben, einer Kunst, die jahrzehntelang auf den Kunstakademien vernachlässigt wurde und jetzt wieder Hochkonjunktur hat, sondern gibt uns in sensiblen Bildern und spannenden Interviewpassagen auch Einblick in die Psyche eines Mannes, der auf der Suche nach Erneuerung immer auch die Kontinuität seines Werks bewahrt. Marlies Beckmann hat den Kölner Regisseur Andreas Wunderlich für dieses berührende und unterhaltsame Portrait gewinnen können.
Anton Kitzmüller begegnete mir und dem Projekt mit einer Offenheit und inneren Klarheit, die in den langen Vorgesprächen, dann aber auch vor der Kamera eine Leichtigkeit hatten, die man als Filmemacher selten erlebt. Ich habe ja ein durchaus zwiespältiges Verhältnis zur Kunstszene. Der elitäre Dünkel und die Wichtigkeit, mit denen sich viele Leute durch die Vernissagen schieben, sind nicht meine Sache. Anton Kitzmüller hat aber überhaupt nichts von diesem Gehabe, und braucht es auch nicht. Er entwickelt vor der Kamera eine unglaubliche Präsenz. Und es macht einfach Spaß, ihm zuzusehen und zuzuhören.
Andreas Wunderlich

HOME - KONTAKT - IMPRESSUM - DATENSCHUTZ